Zu Besuch in Bilbao

Bilbao, die größte Stadt des Baskenlandes, erstreckt sich an der Mündung des Nervión und wird auf der Westseite von Hügeln begrenzt.
Der eigentliche Altstadtbezirk heißt bei den Einheimischen “Siete Calles” – die sieben Straßen. Der Name rührt daher, dass der ursprüngliche Stadtkern zuerst lediglich drei Straßen, nach seiner Erweiterung und der Verlagerung der Stadtmauern im 15 Jhd. 4 weitere Straßen umfasste, die alle parallel zueinander liegen. Heute besteht die Altstadt zwar noch aus weiteren Straßen, der Name ist aber geblieben. Litt das Viertel bis vor einigen Jahren noch an einem schlechten Ruf, ist es mittlerweile bei Einheimischen und Touristen wieder sehr beliebt – tagsüber zum Einkaufen und Bummel, abends zum Essen- und Ausgehen.

Stadtplan von Bilbao, 1857, von Francisco Coello (1822-1898)
Quelle: ebay.es

In den kleinen Gassen, die fasst alle für den Autoverkehr gesperrt sind, herrscht Samstagvormittag reger Betrieb. Auffallend sind die Vielzahl an gut erhaltenen Patrizierhäusern im einheitlichen Altstadtkern, in dem v.a. kleine Geschäfte eingezogen sind, während die Vertreter der üblichen Handelsketten weitestgehend fehlen.
Wir haben Bilbao an einem verlängerten Wochenende sowohl auf eigene Faust als auch im Rahmen einer Führung erkundet (organisiert vom örtlichen Tourismusbüro, lohnt sich).

Aufgrund der vielen Geschäfte ist insbesondere die Altstadt ein wahres Eldorado für Schilder und Schriftzüge, von denen wir Euch in den nächsten Veröffentlichungen eine Auswahl zeigen werden. Viel Spaß beim Betrachten.

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